Im Mai 2019 habe ich meinen Urlaub in diesem, damals neu eröffneten 5-Sterne-Hotel verbracht. Ich wollte nach langer Zeit wieder einmal nach Rhodos, der Hauptinsel des Dodekanes. Da ich vor 20 Jahren das letzte Mal hier war und da in Faliraki, war ich gespannt, was mich hier erwarten wird. Da ich durch meine Arbeit im Reisebüro weiß, was in und um Faliraki alles gebaut wurde und was hier los ist, wollte ich eher in den ruhigen Süden und in ein schönes 5-Sterne-Haus.

Nach einiger Suche entschied ich mich für das Gennadi Grand Resort. Erstens, weil es neu war, zweitens direkt am langen Sand/Kies-Strand gelegen ist und vor allem, weil mir dieser puristische Stil des Hotels gefallen hat.

Wie ich meine Tage auf Rhodos verbrachte, wie mir das Hotel gefiel, was ich alles unternommen habe, das können Sie hier lesen.

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DIE ANREISE

Da der Charterflug ab Graz keine guten Flugzeiten hat, fliegen wir diesmal ab Wien mit Eurowings. Wir erreichten Rhodos am frühen Abend und schon bei der Landung staunten wir, was aus dem einst kleinen Flughafen geworden ist. Groß ausgebaut, Flugzeuge aus vielen Städten Europas und einem Betrieb wie auf einem Großflughafen.

Der Flughafen Diagoros

Der Flughafen von Rhodos

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WILLKOMMEN IM HOTEL

Als wir beim Hotel ankommen ist es schon später Abend. Der große Parkplatz vor dem Hotel ist gepflegt und bietet für viele Autos Platz. Selbstverständlich ist die Benutzung für Hotel-Gäste gratis. Wir sind froh endlich angekommen zu sein und gehen mit unseren Koffern zum Haupteingang. Schon der Vorplatz ist einladend, vor dem Eingang ist ein großes beleuchtetes Wasserbecken.

Der Vorplatz des Hotels

Ein Wasserbecken vor dem Hotel

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DER ERSTE TAG IM HOTEL

Unsere erste Nacht war herrlich. Einerseits sind die Betten hervorragend, andererseits ist es trotz offenen Balkontür sehr ruhig. Wir haben wirklich super geschlafen. Aber jetzt wird es Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Das Hauptrestaurant ist im Hauptgebäude. Auf dem Weg dorthin kommen wir wieder am Platz mit den Fitness-Geräten vorbei. Hier sehe ich aber, was mir nicht so gut gefällt, die Wiese ist recht dürftig und auch die schön angelegten Blumenbeete könnten mehr Wasser vertragen. Man sieht zwar überall die Berieselungsschläuche, aber die Erde ist knochentrocken. Hier gibt es sicher noch viel Luft nach oben.

Leider zu trocken

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AUSFLÜGE

In Rhodos – Stadt ist vor allem die Altstadt mit dem Großmeister-Palast des Johanniter Ordens. Erbaut im 14. Jh. von den Kreuzrittern thront er über der verwinkelten Altstadt. Der Besuch ist absolut empfehlenswert, nur sollte man entweder am frühen Vormittag oder am späteren Nachmittag dazu Zeit nehmen. In der Zeit dazwischen stürmen die Passagiere der vor Anker liegenden Kreuzfahrt-Schiffe den Palast-Hügel. 

Der Großmeister – Palast

Aber allein schon ein Spaziergang rund um die Festung ist beeindruckend. Einerseits, wenn man sieht, dass in den vielen Lokalen die Touristen bereits am Vormittag das Angebot des Tages – 1 Liter Bier um 2,50 – konsumieren, andererseits um auch die schöne Süleyman-Pascha-Moschee zu besichtigen.

Na dann Prost

Vom Hügel führen immer wieder enge Gassen in Richtung Hafen hinunter. In diesen gibt es unzählige Geschäfte und Lokale. Hier wird auch so manche Fälschung verkauft, also bitte achtgeben. Viele dieser Gassen münden auf dem Platz mit dem Seepferchen-Brunnen. Tritt man durch die Stadtmauer hinaus, kommt man zu Mandraki-Hafen. Hier ankern nicht nur die großen Kreuzfahrt-Schiffe, auch viele Yachten liegen hier. Die Hafen-Einfahrt, wo einst angeblich der Koloss von Rhodos stand wird links und rechts von den Standbildern “Elafos” und “Elafina” bewacht.

Die Altstadt von Rhodos

Im Westen der Insel, bei Theologos geht es nach Petaloudes. In der ungefähr fünf Kilometer langen Schlucht gibt es mehrere Wasserfälle, einen Bach und einen kleinen See. Angelockt vom Duft der Orientalischen Amberbäume, die außer auf Rhodos nur in Kleinasien wachsen, flattern im Tal der Schmetterlinge Tausende von Faltern. Besonders stark vertreten sind die Farben Orange und Schwarz der sogenannten Spanischen Flaggen aus der Familie der Bärenspinner, auch unter dem Namen Russische Bären bekannt. Der Gepunktete Harlekin fällt durch die rote Farbe auf der Unterseite der Flügel auf. Bis zu 1.000 Schmetterlinge sind auf einem Kubikmeter unterwegs.

Schmetterlinge soweit das Auge reicht

Eine Wanderung durch das Tal ist nicht nur wegen der Schmetterlinge, auch die üppige Vegetation und die schön angelegten Wege machen das Durchwandern der Schlucht zu einem echten Erlebnis.

Die Akropolis von Lindos ist ein Wahrzeichen der Insel. Auf einem mächtigen Felsen wurde um 800 v. Chr. die erste Tempelanlage erbaut. Gewidmet war er der Göttin Lindia. Unter den Byzanthinern wurde hier eine Burg gebaut, die von den Johannitern zur Festung ausgebaut wurde. 

Lindos

Von entzückenden Fischerdorf Lindos kann man den 166 m hohen Festungsberg zu Fuß ersteigen, was im Sommer eine schweißtreibende Angelegenheit ist. Dafür ist der Ausblick umso schöner. Auf mehrere Plateaus kann man die Ruinen der Athene-Tempels und das antike Theater besichtigen. Die Bühne und einige Sitzreihen kann man noch erkennen.

Die Akropolis von Lindos

Etwas südlich von Rhodos-Stadt liegt Kalithea mit seinen, schon in der Antike bekannten Thermen. Was heute unter dem Namen Wellness bekannt ist, wusste einst auch Kaiser Augustus zu schätzen. Heute ist die schwefelhaltige Thermalquelle zwar versiegt, aber die Besichtigung der im orientalischen Stil gebauten Anlage lohnt sich auf jeden Fall. Die direkt am Meer entstandene Anlage gilt auch heute noch als eine der schönsten architektonischen Arbeiten ihrer Zeit.

Die Thermen von Kalithea

Auch die wunderschöne, sehr gepflegte Parkanlage wird Ihnen gefallen. Edle Sitzgelegenheiten bieten hier ebenfalls eine stilvolle Atmosphäre und eine in den Felsen gebaute Strandbar lädt zur Pause zwischendurch ein und wer Baden möchte kann das an dem kleinen Strand ebenfalls.

Das idyllische Kalithea

Von Gennadi aus empfehle ich Ihnen einen wunderschöne Tagesausflug. Hier erleben Sie ein Rhodos etwas abseits der touristischen Trampelpfade.

Vom Hotel fährt man zunächst 30 km in den Süden zur Halbinsel Prasonisi. Diese, durch eine Sandbank mit der Insel verbundene Halbinsel hat einen der schönsten Strände von Rhodos. Besonders beliebt ist er bei Surfern und Kitern, da hier ständig eine Brise weht. Es gibt zahlreiche Lokale, so daß ein Kaffee mit Blick aufs Meer angebracht ist.

Die Halbinsel Prasonisi

Von hier geht es dann an die dünn besiedelte Westküste. Immer am Meer entlang geht die Strasse zunächst eben und dann an einem Berghang entlang bis Monolithos. Immer wieder hat man traumhafte Ausblicke auf das Meer und einigen vorgelagerten Inseln. Von Monolithos führt die Strasse in die Berge nach Siana. Dieser Ort liegt am Fuße des höchsten Berges, dem Akramitis. Der wunderschöne Ort wird beherrscht von sehr schönen Kirche Agios Pandelimonos. Die für so ein kleines Dorf etwas zu groß geratene Kirche ist aber wirklich sehenswert. Herrliche Fresken und ein riesiger Luster bestimmen den schönen Innenraum. Besonders sehenswert ist die gleich daneben befindliche Kirche alte Kirche mit sehr alten Wandmalereien und vielen Ausstellungsstücken aus früherer Zeit.

Die Kirche von Siana

Man sollte unbedingt einen kleinen Spaziergang durch den Ort machen. In den entzückenden Geschäften kann man die Spezialitäten dieser Region kaufen. Den Souma, ein Tresterschnaps ähnlich dem Grappa und den hervorragenden Honig. Einmal im Jahr findet hier das Festival des Souma und des Honigs statt.

Weiter ins Landesinnere kommt man nach 14 Kilometer nach Embonas. Die Strasse dorthin führt durch Pinienwälder und vorbei an riesigen Flächen mit Ginsterbüschen. Während der Blütezeit im Mai ist das hier eine einzige gelbe Explosion. Embonas ist der Hauptort in diesem Weingebiet. In der größten Weinkellerei von Rhodos, Emery Wines, kann man den guten Wein dieser Gegend verkosten. 

Der Ginster blüht in voller Pracht

Auf der Weiterfahrt sieht man auch immer wieder große Felder mit Rosen. Durch die Orte Appolonia und Eleousa kommt man nach 26 Kilometer nach Archipoli. Die Fahrt dahin ist einfach herrlich. Entzückende Orte, wunderschöne Ausblicke und der herrliche Duft der Pinienwälder machen diese Fahrt zu einem Erlebnis.

Archipoli ist nicht besonders erwähnenswert, aber für ein anständiges, griechisches Essen genau richtig. Direkt an der Hauptstrasse gibt es das Restaurant Mimis und genau gegenüber das Replay. Ich habe das Mimi gewählt, es ist ein kleines, aber wirklich gutes Lokal. Der Bauernsalat ist köstlich, die Pommes sind noch handgemacht und die Souvlaki ausgezeichnet. Den Kaffee habe ich anschließend gegenüber getrunken.

Das Restaurant Mimi in Archipoli

Auf der Fahrt zur Küste hinunter kommt man nach 2 km zum Kloster Nektarios. Gleich neben der Strasse geht es ein paar Stufen zur kleinen, aber sehenswerten Kirche hinauf. Hier blüht der Oleander und viele andere Blumen, alles ist sehr gepflegt und es ist ein Ort der Ruhe.

Das Kloster Nektarios

Nur 4 km weiter ist dann die letzte Station auf dieser Tour, der Seven Springs Wasserfall. Etwas abseits der Strasse wandert man ein paar Schritte zum Wasserfall. Inmitten von Pinienbäumen fällt hier das Wasser über eine kleine Mauer etwa 5 m in die Tiefe. Diese kleine Wanderung ist wirklich schön.

Von hier sind es nur mehr knapp 4 km bis nach Kolymbia und dann wieder der Ostküste entlang weitere 40 km bis zum Hotel.

ESSEN UND UNTERHALTUNG

Die Tage im Hotel sind sehr angenehm. Mittlerweile haben wir uns eingelebt und die viele der Annehmlichkeiten des Hauses in Anspruch genommen. Ich möchte Ihnen aber alles ein wenig näherbringen.

Das Restaurant Philoxenia

Wir haben unseren Aufenthalt wie erwähnt nur mit Frühstück gebucht, aber natürlich mussten wir einmal das Hauptrestaurant, besuchen und damit testen. Dieses Restaurant, hier wird auch das Frühstück serviert wird, ist im Haupthaus und bietet internationale Küche. Bei Buchung von Halbpension oder All Inclusive nimmt am hier in der Regel seine Mahlzeiten ein.

Eine riesige Auswahl

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ESSEN IN DEN TAVERNEN

Wie schon erwähnt haben wir nur Frühstück im Hotel gebucht, da wir gerne in urigen Tavernen essen gehen. Auf unseren vielen Griechenland-Reisen haben wir es immer geliebt. Immer wieder haben wir köstlich gegessen, meistens in kleinen Tavernen am Land, aber hin und wieder war es auch richtig billiges Touristen-Essen. Hier ein paar TIPPS:

Dieses Lokal ist in der “Fußgängerzone” von Gennadi. Es hat einen entzückenden Gastgarten in einem Innenhof mit schönen Olivenbäumen.

Es ist auch jetzt im Mai schon gut besucht. Unser Tisch ist unter einem Olivenbaum. Rasch kommt die Bedienung und bringt die Speisekarte. Wir wussten ja schon im Voraus, was wir essen wollten. Als Vorspeise ein Tsatsiki mit Pitabrot und zur Hauptspeise Souvlaki mit Pommes und Tomatensalat mit Schafskäse.

Für mich sind diese Gerichte immer ein Gradmesser und ein Test. Das Tsatsiki wird oft in riesigen Kübeln beim Großhändler gekauft und die Pommes kommen sehr oft aus der Tiefkühl-Truhe. Hier war alles okay, das Tsatsiki war sicher hausgemacht, weil so viel Knoblauch ist beim Großhandelsprodukt nicht dabei, das Pitabrot war sehr gut und knusprig. Auch an der Hauptspeise gab es nichts auszusetzen, die Souvlaki waren etwas fett, dafür waren die Pommes “handgeschnitzt”. Auch das Olivenöl, das am Tisch stand war sicher aus dem eigenen Anbau bzw. aus der Gegend. Es roch gut und schmeckte hervorragend zum Salat.

Sehr gut waren auch die Garnelen mit Melanzani vom Grill mit dazu passendem Knoblauch – Brot. Es gibt leider keine Nachspeisen-Karte, aber dafür ist das servierte Eis gratis. Es ist sehr nett angerichtet und schmeckt wie Eis vom Großhandel so schmeckt.

Die Getränke-Karte ist auch nicht gerade überladen, aber alles was man zum Trinken in einer griechischen Taverne braucht, gibt es. 

Unsere Bewertung: ***/*

Der kleine Ort Lachania liegt ca. 13 km südlich von Gennadi, etwas im Landesinneren. Es gehört sicher zu den schönsten Dörfern in ganz Rhodos. Das Zentrum bildet die Kirche mit dem großen Platz davor. Ein Stück davor ist ein größerer Parkplatz. Die Kirche ist es wert besichtigt zu werden. Auch der Platz mit der großen Platane ist sehr schön.

Vom Platz gelangt man direkt zur Taverne Platanos. Unter einer schönen Laube ist der einladende Gastgarten. Im Sommer ist es hier sicher sehr voll, jetzt im Mai bekommen wir problemlos einen Platz. Sofort bekommen wir eine Flasche Wasser serviert und dazu die Speisekarte. Nach dem Studium der umfangreichen Karte bestellen wir zunächst einen Vorspeisen-Teller, natürlich eine große Portion Tsatziki und viel Pita-Brot. Nach kurzer Zeit bekommen wir einen gut bestückten Teller. Es sind diverse Saucen, wie Humus, Auberginen-Mus, Xorta, ein Spinatsalat und ein hervorragender Okraeintopf. Alles zusammen hervorragend. Es ist wirklich ein Genuss.

Da die Vorspeisen so gut waren, bleiben wir bei der griechischen Hausmannskost. Ich wähle ein Moussaka und Monika ein Stifado, einen Fleischeintopf mit Kartoffeln, alles in einer Tomatensauce geschmort. Dazu muss es natürlich ein Bauernsalat sein. Auch jetzt wurden wir nicht enttäuscht. Sowohl mein Moussaka, als auch das Stifado waren ausgezeichnet. Bemerkenswert auch, dass das Moussaka heiß war. In Griechenland nicht immer eine Selbstverständlichkeit.

Den Abschluss bildete ein großer griechischer Kaffee und für mich eine Baklava und für Monika, ein Schokokuchen mit Vanille-Eis. 

Dieses Abendessen war hervorragend, hier hat so ziemlich alles gepasst, das wirklich schöne Ambiente und ein hervorragendes Essen.

Unsere Bewertung: ****/*

An einem Abend fuhren wir nach Vati, einem kleinen Ort, ca 8 km von Gennadi ins Landesinnere. Auf der Suche nach einem typischen griechischen Lokal wurden wir im Ort fündig. In den Ort muss man zu Fuß gehen, allerdings sind es nur ein paar Schritte. Mitten am “Hauptplatz” sind 2 Tavernen. In eine davon, der Taverne Petrinos haben wir Platz genommen. Der Platz ist klein, dominiert von einer riesigen Platane. Vor der Taverne saßen ein paar Einheimische bei ihren Getränken und besprachen die Geschehnisse des Tages. So liebe ich Griechenland.

Der Wirt ein überaus freundlicher Patron begrüßte uns überschwänglich und fragte gleich nach unseren Wünschen. Da es hier so richtig urig und typisch griechisch war, bestellten wir einen gemischten Vorspeisen-Teller. Für die Hauptspeise empfahl uns der Wirt eine im Ofen geschmorte, gefüllte Schweinsbrust  mit Kartoffel. Unsere Vorfreude auf das Essen war groß. Was wir bekamen war allerdings nicht sonderlich erfreulich.

Der Vorspeise-Teller war sehr überschaubar, aber gut, wir haben ja auch ein Tsatsiki dazu bestellt. Dann kam die Hauptspeise. Die Schweinsbrust war sicher nicht von heute, sie war zäh und unansehnlich. Noch dazu war alles kalt. Das ganze Essen war gelinde gesagt eine Frechheit und eigentlich ungenießbar. Wir wollten aber keinen Wirbel machen und haben einfach um die Rechnung gebeten. Das war dann die nächste Frechheit. Für dieses Essen wollte der gute Mann inklusive 2-er Cola satte 50,-€. Das war mir dann allerdings zu viel. Ich legte ihm 20,- € auf den Tisch und versprach ihm, sollte das nicht reichen, die Touristen-Polizei zu verständigen. Das wollte er anscheinend doch nicht.

Unsere Bewertung: *

Am nächsten Tag fuhren wir nochmals nach Vati, den an der Strasse zum Ort haben wir eine große Taverne gesehen, die Taverna Pelicanos. Wir waren etwas skeptisch, da der große Parkplatz auf einen Massenbetrieb schließen lässt. Auch der Gastgarten ist ziemlich groß, eigentlich fehlten jetzt nur noch die Reisebusse und das Bild eines Restaurants für eine Massenabfertigung wäre komplett. Der große Kinderspielplatz trägt das eine dazu bei.

Aber zu unserer Zeit war es fast leer. Drei Tische waren besetzt. Auch hier wurden wir freundlich empfangen und wir wurden gefragt, welchen Tisch wir gerne haben möchten. Die Speisekarte bietet alles was man von einem griechischen Lokal erwartet. Wir bestellten Vorspeise und Hauptspeise, den Nachtisch ließen wir noch offen.

Meine Vorspeise, ein Teller mit in Öl eingelegten Calamari, hat mich positiv überrascht. Die Calamari waren richtig zart, das Olivenöl sehr gut und die viele frische Petersilie rundete das Ganze ab. Ausgezeichnet. Auch Monika´s Teller mit verschiedenen Dips war wirklich gut. Tsatsiki, Taramasalata, Humus und eine Auberginensauce mit viel Pitabrot. 

Die Hauptspeisen waren ebenfalls sehr beachtlich. Monika hatte Keftedes – Fleischbällchen – mit Tomatensauce und Pommes und ich einen gemischten Spieß, auch mit handgeschnitzen Pommes. Auch der dazu servierte Bauernsalat war üppig. Herrlich reife Tomaten, viele Oliven und ein sehr guter Feta mit viel Oregano. Sehr lecker würden unsere deutschen Freunde sagen.

Die Nachspeise war der absolute Hammer. Eine Kokostorte mit einer Himbeer-Sauce. Einfach ein Traum.

Ich weiß nicht wie es hier in der Hochsaison zugeht, ob dann das Essen auch so gut und liebevoll zubereitet ist, aber bei unserem Besuch, den wir wiederholten, war alles rundum zufrieden stellend.

Unsere Bewertung:****

BEWERTUNG

Das GENNADI GRAND RESORT hat seine 5 Sterne vollkommen zurecht. Die gesamte Anlage ist wunderschön gestaltet, die einzelnen Bereiche gut voneinander getrennt. Die Zimmer im hinteren Bereich des Hotels zeichnen sich durch absolute Ruhe aus, die Zimmer, die zum Meer hinaus gehen sind tagsüber schon lauter, allerdings wiegt das die Aussicht auf das blaue Meer wieder auf. 

Die gesamte Einrichtung des Hotels ist sehr hochwertig und edel. Dass die Farbe Weiß dominiert finde ich toll, den zusammen mit dem blauen Himmel, den blauen Pools und dem Meer strahlt es Licht, Wärme und Urlaubsstimmung aus. Dieses Urlaubsgefühl bekommt man schon beim Betreten des Hotels, einerseits durch die Freundlichkeit des Personals, andererseits durch die Übereinstimmung von Luxus und Eleganz. 

Besonders gelungen finde ich die Ausstattung und Anordnung der Räume, besonders das zum Zimmer hin offene Bad ist absolut gelungen. Alles ist großzügig gestaltet, sehr viel Platz zur Ablage und zusammen mit den beiden aufgesetzten Waschbecken bildet das eine elegante Einheit.

Ein großer Pluspunkt sind die großen Balkone und Terrassen und die schönen privaten Pools. Negativ fiel mir, wie schon erwähnt, die zu trockene Begrünung, die ebenfalls zu trockenen Sträucher- und Blumenbeete auf. Selbst die Palmen könnten mehr Wasser vertragen.

Trotz dieser kleinen Mängel fällt meine Bewertung äußerst positiv aus und ich kann dieses wirklich schöne Hotel allen meinen Kunden ans Herz legen. Hier erwartet Sie ein Griechenland-Urlaub mit Stil und Luxus.

MEINE BERWERTUNG: *****+

PREISE UND ANFRAGE

Die Preise für das GENNADI GRAND RESORT sind natürlich stark abhängig von der Saison, dem Zimmertyp und der Art der Verpflegung. Natürlich spielt auch der Abflughafen eine gewisse Rolle, kommen doch je nach Flughafen unterschiedliche Fluglinien zum Einsatz.

Zur Orientierung zwei Beispiele für eine Wochen Aufenthalt mit Flug ab/bis Graz in einer Junior-Suite mit Gartenblick und Nächtigung/Frühstück. Einmal für 2 Erwachsene und einmal für 2 Erwachsene und 1 Kind unter 12 Jahren

Beispiel 1:

15.-22.05.2021

Gesamtpreis für 2 Erwachsene: 1.458,-

Gesamtpreis für 2 Erwachsene und 1 Kind: 1.991,-

Beispiel 2:

14.-21.08.2021

Gesamtpreis für 2 Erwachsene: 2.390,-

Gesamtpreis für 2 Erwachsene und 1 Kind: 2.948,-

Gerne mache ich Ihnen ein unverbindliches Angebot. Klicken Sie auf untenstehenden Button und schicken Sie mir Ihre detaillierten Wünsche. Sie bekommen umgehend ein Angebot erstellt, dass genau Ihren Wünschen entspricht.

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